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	<description>Baurecht, Grundstücksrecht, WEG-Recht, Mietrechtrecht</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:05:37 +0000</pubDate>
	
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		<title>Vorsicht beim Aufrechnungsverbot</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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Wer seinen Vertragspartnern ein Aufrechnungsverbot vorschreibt, kann b&#246;se &#220;berraschungen erleben. Die Rechtsprechung neigt dazu, Aufrechnungsverbote f&#252;r unwirksam zu halten, wenn sie dadurch das Gleichgewicht von Leistung und Gegenleistung gef&#228;hrdet sieht. Dies nahm der BGH bei einem Verbot an, gegen Honoraranspr&#252;che eines Architekten aufzurechnen. Nunmehr hat das Berliner Kammergericht ein Aufrechnungsverbot f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt, das einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Wer seinen Vertragspartnern ein Aufrechnungsverbot vorschreibt, kann b&#246;se &#220;berraschungen erleben. Die Rechtsprechung neigt dazu, Aufrechnungsverbote f&#252;r unwirksam zu halten, wenn sie dadurch das Gleichgewicht von Leistung und Gegenleistung gef&#228;hrdet sieht. Dies nahm der BGH bei einem Verbot an, gegen Honoraranspr&#252;che eines Architekten aufzurechnen. Nunmehr hat das Berliner Kammergericht ein Aufrechnungsverbot f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt, das einem Auftraggeber untersagte, gegen Verg&#252;tungsanspr&#252;che des Auftragnehmers mit eigenen Anspr&#252;chen auf Erstattung der Kosten der M&#228;ngelbeseitigung aufzurechnen. Im Licht dieser Rechtsprechung ist sehr fragw&#252;rdig, ob von Vermieterseite regelm&#228;&#223;ig vorgegebene Aufrechnungsverbote hinsichtlich M&#228;ngelanspr&#252;chen von Mietern Bestand haben k&#246;nnen.</p>
<p>BGH, Urteil vom 7.4.2011 - VII ZR 209/07<br />
KG, Urteil vom 16.12.2011 - 7 U 18/11</p>
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		<title>Wegfall der Gesch&#228;ftsgrundlage beim Gr&#252;ndst&#252;cksgesch&#228;ft</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Der BGH hatte einen Fall zu entscheiden, bei dem ausnahmsweise die Gr&#246;&#223;e nicht als vereinbarte Eigenschaft des gehandelten Grundst&#252;cks zu betrachten war. Die Fehleinsch&#228;tzungen der Parteien zur Gr&#246;&#223;e des Grundst&#252;cks l&#246;sten daher keine Rechtsfolgen nach dem M&#228;ngelrecht aus. Vielmehr nahm der Bundesgerichtshof Wegfall der Gesch&#228;ftsgrundlage an. Der Ver&#228;u&#223;erer des Grundst&#252;cks ging Herr nicht auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Der BGH hatte einen Fall zu entscheiden, bei dem ausnahmsweise die Gr&#246;&#223;e nicht als vereinbarte Eigenschaft des gehandelten Grundst&#252;cks zu betrachten war. Die Fehleinsch&#228;tzungen der Parteien zur Gr&#246;&#223;e des Grundst&#252;cks l&#246;sten daher keine Rechtsfolgen nach dem M&#228;ngelrecht aus. Vielmehr nahm der Bundesgerichtshof Wegfall der Gesch&#228;ftsgrundlage an. Der Ver&#228;u&#223;erer des Grundst&#252;cks ging Herr nicht auf die Forderungen des Erwerbers ein, den Vertrag anzupassen. Daraufhin sah der BGH den Erwerber zum R&#252;cktritt vom Vertrag berechtigt. (peh)</p>
<p>BGH, Urteil vom 30.9.2011 - V ZR 17/11</p>
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		<title>L&#228;rmprognose bei Neueinrichtung Gewerbe erforderlich</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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Wer in einem sowohl zu Wohn- wie auch zu Werbezwecken genutzten Gebiet (Mischgebiet) eine neue gewerbliche Nutzung einf&#252;hren oder ein Bauvorhaben f&#252;r eine gewerbliche Nutzung errichten m&#246;chte, sollte pr&#252;fen, ob ein L&#228;rmgutachten hinsichtlich des Betriebs des Gewerbes erforderlich ist. Eine Baugenehmigung f&#252;r einen gewerblichen Neubau oder einer Umnutzung kann nach Ansicht des hessischen Verwaltungsgerichtshofs offensichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Wer in einem sowohl zu Wohn- wie auch zu Werbezwecken genutzten Gebiet (Mischgebiet) eine neue gewerbliche Nutzung einf&#252;hren oder ein Bauvorhaben f&#252;r eine gewerbliche Nutzung errichten m&#246;chte, sollte pr&#252;fen, ob ein L&#228;rmgutachten hinsichtlich des Betriebs des Gewerbes erforderlich ist. Eine Baugenehmigung f&#252;r einen gewerblichen Neubau oder einer Umnutzung kann nach Ansicht des hessischen Verwaltungsgerichtshofs offensichtlich unrechtm&#228;&#223;ig sein, wenn eine solche L&#228;rmprognose nicht vorliegt. Die Baugenehmigung sei in einem solchen Fall hinsichtlich der m&#246;glichen Auswirkungen auf die Nachbarschaft nicht hinreichend bestimmt. Es reiche auch nicht, so der VGH Hessen, in der Genehmigung H&#246;chstgrenzen f&#252;r die zul&#228;ssigen Schallimmissionen durch das Vorhaben festzulegen. Dann seien n&#228;mlich die Nachbarn belastet, nachtr&#228;glich nachzuweisen, dass im gewerblichen Betrieb die zul&#228;ssigen Werte nicht eingehalten w&#252;rden. Das sei den Nachbarn nicht zuzumuten. Vielmehr m&#252;ssten durch die L&#228;rmprognose die durch den Betrieb typischerweise zu erwartenden Immissionen vorab ermittelt werden. Im konkreten Fall ging es um einen Neubau f&#252;r ein Einzelhandelsvorhaben, das neben einem Wohn- und Gesch&#228;ftshaus errichtet werden sollte.</p>
<p>VGH Hessen, Beschluss vom 30.01.2012 - 4 B 2379/11</p>
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		<title>Fernw&#228;rme und Laufzeit</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Eine Wohnungseigent&#252;mergemeinschaft hat vorzeitig einen auf zehn Jahre geschlossenen Vertrag &#252;ber Lieferung von Fernw&#228;rme gek&#252;ndigt. Laut BGH ist diese K&#252;ndigung wirksam. Die in den Vertragsbedingungen des Versorgers vorgesehene zehnj&#228;hrige Laufzeit ist nur zu rechtfertigen, wenn der Versorger erhebliche Vorinvestitionen f&#252;r seine Leistungen zu erbringen hat. Hier hatte der Versorger die zur Versorgung erforderliche Anlage gepachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Eine Wohnungseigent&#252;mergemeinschaft hat vorzeitig einen auf zehn Jahre geschlossenen Vertrag &#252;ber Lieferung von Fernw&#228;rme gek&#252;ndigt. Laut BGH ist diese K&#252;ndigung wirksam. Die in den Vertragsbedingungen des Versorgers vorgesehene zehnj&#228;hrige Laufzeit ist nur zu rechtfertigen, wenn der Versorger erhebliche Vorinvestitionen f&#252;r seine Leistungen zu erbringen hat. Hier hatte der Versorger die zur Versorgung erforderliche Anlage gepachtet und nicht selber errichtet. Der BGH h&#228;lt deshalb die zehnj&#228;hrige Laufzeit nach dem Recht der Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen f&#252;r unwirksam.</p>
<p>BGH, Urteil vom 21. Dezember 2011 - VIII ZR 262/09</p>
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		<title>Betriebskosten m&#252;ssen bestimmbar sein</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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Mieter von Gewerber&#228;umen m&#252;ssen erkennen k&#246;nnen, welche Betriebskosten sie zu tragen haben. Soweit der Vermieter Kosten umlegen m&#246;chte, die nicht von der Betriebskostenverordnung gedeckt sind, sollte er die Art der vom Mieter zu tragenden Kosten m&#246;glichst genau bezeichnen. Das OLG D&#252;sseldorf hat eine Klausel f&#252;r die Umlage „sonstiger Betriebskosten im Zusammenhang mit Betrieb und Unterhaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Mieter von Gewerber&#228;umen m&#252;ssen erkennen k&#246;nnen, welche <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/betriebskosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Betriebskosten">Betriebskosten</a> sie zu tragen haben. Soweit der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/vermieter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Vermieter">Vermieter</a> Kosten umlegen m&#246;chte, die nicht von der Betriebskostenverordnung gedeckt sind, sollte er die Art der vom Mieter zu tragenden Kosten m&#246;glichst genau bezeichnen. Das OLG D&#252;sseldorf hat eine Klausel f&#252;r die <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/umlage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Umlage">Umlage</a> „sonstiger <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/betriebskosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Betriebskosten">Betriebskosten</a> im Zusammenhang mit Betrieb und Unterhaltung des Geb&#228;udes“ f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt.</p>
<p>OLG D&#252;sseldorf, Urteil vom 15.12.2011 - 10 U 96/11</p>
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		<title>Erneute Kautionszahlung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Ein Mieter, der die vereinbarte Kaution bereits an den Voreigent&#252;mer entrichtet hat, muss grunds&#228;tzlich nicht an den Erwerber erneut die Kaution zahlen. Der BGH hatte jedoch einen Fall zu entscheiden, in dem der Mieter verhindert hatte, dass die Kaution vom Voreigent&#252;mer auf den Erwerber &#252;bertragen wird. Nachdem der Voreigent&#252;mer die Mietsicherheit an den Mieter herausgegeben [...]]]></description>
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<p>Ein Mieter, der die vereinbarte Kaution bereits an den Voreigent&#252;mer entrichtet hat, muss grunds&#228;tzlich nicht an den Erwerber erneut die Kaution zahlen. Der BGH hatte jedoch einen Fall zu entscheiden, in dem der Mieter verhindert hatte, dass die Kaution vom Voreigent&#252;mer auf den Erwerber &#252;bertragen wird. Nachdem der Voreigent&#252;mer die Mietsicherheit an den Mieter herausgegeben hatte, sah der BGH den Mieter nach Treu und Glauben verpflichtet, die Kaution nunmehr an den Erwerber zu leisten.</p>
<p>BGH, Urteil vom 7. Dezember 2011 - VIII ZR 206/10</p>
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		<title>Mehrmonatiges Vermieten ist nicht Beherbergen</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/mehrmonatiges-vermieten-ist-nicht-beherbergen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Das Vermieten m&#246;blierter Wohnungen f&#252;r Zeitr&#228;ume zwischen drei und acht Monaten ist kein Beherbergen. Vielmehr handelt es sich um eine im allgemeinen Wohngebiet zul&#228;ssige Wohnnutzung.  Das Verwaltungsgericht Berlin h&#228;lt die „M&#246;glichkeit einer auf Dauer angelegten H&#228;uslichkeit“ f&#252;r entscheidend. Es sieht dieses Kriterium jedenfalls bei einer mehrmonatigen Vermietung erf&#252;llt. Unsch&#228;dlich ist offenbar, wenn – ausnahmsweise! – [...]]]></description>
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<p>Das Vermieten m&#246;blierter Wohnungen f&#252;r Zeitr&#228;ume zwischen drei und acht Monaten ist kein Beherbergen. Vielmehr handelt es sich um eine im allgemeinen Wohngebiet zul&#228;ssige Wohnnutzung.  Das Verwaltungsgericht Berlin h&#228;lt die „M&#246;glichkeit einer auf Dauer angelegten H&#228;uslichkeit“ f&#252;r entscheidend. Es sieht dieses Kriterium jedenfalls bei einer mehrmonatigen Vermietung erf&#252;llt. Unsch&#228;dlich ist offenbar, wenn – ausnahmsweise! – die Wohnungen nur tagesweise vermietet werden.</p>
<p>VG Berlin 19 294.11, Beschluss vom 23.01.2012</p>
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		<title>Einzelhandel im Wohngebiet</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

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		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>

		<category><![CDATA[Einzelhandel im Wohngebiet]]></category>

		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>

		<category><![CDATA[Wohngebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Einzelhandelsbetrieb mit 800 m² Verkaufsfl&#228;che und mehr ist im allgemeinen Wohngebiet nicht zul&#228;ssig. Aber auch kleinere Betriebe k&#246;nnen im Einzelfall unzul&#228;ssig sein. Dann n&#228;mlich, wenn zweifelhaft ist, dass der Betrieb der Versorgung des Gebiets dient. Wenn der Betrieb in gr&#246;&#223;erem Umfang auf ausw&#228;rtige Kunden angewiesen ist, dann ist die Ruhe im Wohngebiet gef&#228;hrdet. Einen [...]]]></description>
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<p>Ein Einzelhandelsbetrieb mit 800 m² Verkaufsfl&#228;che und mehr ist im allgemeinen Wohngebiet nicht zul&#228;ssig. Aber auch kleinere Betriebe k&#246;nnen im Einzelfall unzul&#228;ssig sein. Dann n&#228;mlich, wenn zweifelhaft ist, dass der Betrieb der Versorgung des Gebiets dient. Wenn der Betrieb in gr&#246;&#223;erem Umfang auf ausw&#228;rtige Kunden angewiesen ist, dann ist die Ruhe im Wohngebiet gef&#228;hrdet. Einen ausreichenden Gebietsbezug h&#228;lt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg f&#252;r gegeben, wenn der Betrieb 60 % seines Umsatzes aus dem Gebiet erwirtschaften kann.</p>
<p>OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21.12.2011 - 10 S 29.10</p>
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		<item>
		<title>Gebietserhaltungsanspruch ist gebietsbezogen</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/gebietserhaltungsanspruch-ist-gebietsbezogen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Baunutzungsverordnung]]></category>

		<category><![CDATA[BauNVO]]></category>

		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>

		<category><![CDATA[Gebietserhaltungsanspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans werden Baugebiete f&#252;r bestimmte Nutzungen ausgewiesen. Das geschieht durch die Baunutzungsverordnung (BauNVO), die beispielsweise allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete unterscheidet. Diese Kategorien sind auch auf nicht beplante Gebiete innerhalb von St&#228;dten und Ortschaften anwendbar. Entsteht durch einen Neubau oder eine &#196;nderung der Nutzung die Gefahr, dass der Charakter eines Gebiets (etwa [...]]]></description>
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<p>Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans werden Baugebiete f&#252;r bestimmte Nutzungen ausgewiesen. Das geschieht durch die Baunutzungsverordnung (BauNVO), die beispielsweise allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete unterscheidet. Diese Kategorien sind auch auf nicht beplante Gebiete innerhalb von St&#228;dten und Ortschaften anwendbar. Entsteht durch einen Neubau oder eine &#196;nderung der Nutzung die Gefahr, dass der Charakter eines Gebiets (etwa als allgemeines Wohngebiet) verloren geht, kann sich jeder Nachbar in diesem Gebiet gegen das Bauvorhaben oder die Nutzungs&#228;nderung wenden. Befindet sich jedoch der beschwerdef&#252;hrende Nachbar in einem Gebiet, das planungsrechtlich anders beurteilt wird als das Gebiet, in dem das beanstandete Vorhaben liegt, greift der so genannte Gebietserhaltungsanspruch nicht.</p>
<p>BVerwG, Beschluss vom 22.12.2011 - 4 B 32.11</p>
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		<title>Austausch des Bodenbelages bei Wohnungseigentum</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/austausch-des-bodenbelages-bei-wohnungseigentum/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/austausch-des-bodenbelages-bei-wohnungseigentum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Mängelbeseitigung]]></category>

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Beim Austausch von Bodenbelag ist der Wohnungseigent&#252;mer nicht verpflichtet, die Schutzwerte f&#252;r Trittschall nach den neuesten technischen Standards einzuhalten. Ma&#223;geblich ist das Schutzniveau zum Zeitpunkt der Errichtung der Wohnungseigentumsanlage. Vom Trittschall betroffene Nachbarn k&#246;nnen bei Austausch des Belags nur dann eine &#252;ber die damaligen technischen Standards hinausgehende D&#228;mmung verlangen, wenn es Hinweise darauf gibt, dass [...]]]></description>
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<p>Beim Austausch von Bodenbelag ist der Wohnungseigent&#252;mer nicht verpflichtet, die Schutzwerte f&#252;r Trittschall nach den neuesten technischen Standards einzuhalten. Ma&#223;geblich ist das Schutzniveau zum Zeitpunkt der Errichtung der Wohnungseigentumsanlage. Vom Trittschall betroffene Nachbarn k&#246;nnen bei Austausch des Belags nur dann eine &#252;ber die damaligen technischen Standards hinausgehende D&#228;mmung verlangen, wenn es Hinweise darauf gibt, dass damals ein &#252;berdurchschnittlicher Schallschutz verwirklicht wurde. Allerdings muss bei umfangreichen Sanierungs- oder Modernisierungsma&#223;nahmen die Schalld&#228;mmung aktuellen technischen Standards entsprechen.</p>
<p>LG M&#252;nchen I, Beschluss vom 06.06.2011 - 36 S 18712/10 WEG</p>
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		<title>Trittschall im Altbau</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/trittschall-im-altbau/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/trittschall-im-altbau/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer im Altbau eine Wohnung mietet, darf keine Trittschalld&#228;mmung erwarten, die aktuellen technischen Standards entspricht. Anders jedoch, wenn der Vermieter die Wohnung bei der Vermietung als „kernsaniert“ bezeichnet hat. In diesem Fall darf der Mieter davon ausgehen, dass die Schalld&#228;mmung dem geltenden Standard zur Zeit der Kernsanierung entspricht.

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<p>Wer im Altbau eine Wohnung mietet, darf keine Trittschalld&#228;mmung erwarten, die aktuellen technischen Standards entspricht. Anders jedoch, wenn der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/vermieter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Vermieter">Vermieter</a> die Wohnung bei der Vermietung als „kernsaniert“ bezeichnet hat. In diesem Fall darf der Mieter davon ausgehen, dass die Schalld&#228;mmung dem geltenden Standard zur Zeit der Kernsanierung entspricht.</p>
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		<title>Wohnung kann vom Vermieter gek&#252;ndigt werden, wenn der Mieter andauernd unp&#252;nktlich zahlt!</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/wohnung-kann-vom-vermieter-gekuendigt-werden-wenn-der-mieter-andauernd-unpuenktlich-zahlt/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/wohnung-kann-vom-vermieter-gekuendigt-werden-wenn-der-mieter-andauernd-unpuenktlich-zahlt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 13:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kündigungsrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Räumung]]></category>

		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

		<category><![CDATA[Mietzins]]></category>

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		<category><![CDATA[unpünktliche Mietzahlung]]></category>

		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es stellt eine gravierende Pflichtverletzung dar, wenn der Mieter andauernd und trotz wiederholter Abmahnung die Miete versp&#228;tet zahlt. Eine K&#252;ndigung aus wichtigem Grund ist dann gem § 543 I, III BGB gerechtfertigt.
Der f&#252;r die dem Sachverhalt zugrundeliegende Revisionsklage u. a. f&#252;r das Wohnraummietrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat hat entschieden, das die andauernde und trotz wiederholter Abmahnung [...]]]></description>
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<p>Es stellt eine gravierende Pflichtverletzung dar, wenn der Mieter andauernd und trotz wiederholter Abmahnung die Miete versp&#228;tet zahlt. Eine K&#252;ndigung aus wichtigem Grund ist dann gem § 543 I, III BGB gerechtfertigt.</p>
<p>Der f&#252;r die dem Sachverhalt zugrundeliegende Revisionsklage u. a. f&#252;r das Wohnraummietrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat hat entschieden, das die andauernde und trotz wiederholter Abmahnung des Vermieters fortgesetzte versp&#228;tete Entrichtung der Mietzahlung durch den Mieter eine so gravierende Pflichtverletzung darstellt, dass sie eine K&#252;ndigung aus wichtigem Grund nach § 543 I, III BGB rechtfertigt.</p>
<p>Urt. v. 1. 6. 2011 – VIII ZR 91/10</p>
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		<title>Verwalterkosten k&#246;nnen auf Gewerbemieter umgelegt werden</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/verwalterkosten-koennen-auf-gewerbemieter-umgelegt-werden/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/verwalterkosten-koennen-auf-gewerbemieter-umgelegt-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerbemieter]]></category>

		<category><![CDATA[Umlage]]></category>

		<category><![CDATA[Verwalterkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die in einer Formularklausel festgelegte allgemeine Umlage von Verwaltungskosten auf den Mieter verst&#246;&#223;t bei der Gewerbemiete nicht gegen das Transparenzgebot gem&#228;&#223; § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB.
BHG Urteil vom 24.02.2010 - XII ZR 69/08

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<p>Die in einer Formularklausel festgelegte allgemeine <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/umlage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Umlage">Umlage</a> von Verwaltungskosten auf den Mieter verst&#246;&#223;t bei der Gewerbemiete nicht gegen das Transparenzgebot gem&#228;&#223; § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB.</p>
<p>BHG Urteil vom 24.02.2010 - XII ZR 69/08</p>
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		</item>
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		<title>Verj&#228;hrung des Erstattungsanspruchs des Mieters bei Vornahme von Sch&#246;nheitsreparaturen trotz unwirksamer Klausel</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/verjaehrung-des-erstattungsanspruchs-des-mieters-bei-vornahme-von-schoenheitsreparaturen-trotz-unwirksamer-klausel/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

		<category><![CDATA[Erstattungsanspruch]]></category>

		<category><![CDATA[Verjährung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die in § 548 II BGB enthaltene Klausel, in welcher Anspr&#252;che nach sechs Monaten verj&#228;hren, gelten auch auch f&#252;r Erstattungsanspr&#252;che eines Mieters, wenn dieser trotz einer unwirksamen Sch&#246;nheitsreparaturenklausel Renovierungen vorgenommen hat. 
Die Kl&#228;ger begehrten dabei die Erstattung der Kosten, welche sie f&#252;r die Renovierung einer 2006 bezogenen Wohnung aufgewendet hatten. Der Mietvertrag enthielt hinsichtlich der [...]]]></description>
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<p>Die in § 548 II BGB enthaltene Klausel, in welcher Anspr&#252;che nach sechs Monaten verj&#228;hren, gelten auch auch f&#252;r Erstattungsanspr&#252;che eines Mieters, wenn dieser trotz einer unwirksamen Sch&#246;nheitsreparaturenklausel Renovierungen vorgenommen hat. </p>
<p>Die Kl&#228;ger begehrten dabei die Erstattung der Kosten, welche sie f&#252;r die Renovierung einer 2006 bezogenen Wohnung aufgewendet hatten. Der Mietvertrag enthielt hinsichtlich der Sch&#246;nheitsreparaturen einen starren Fristenplan. Nachdem die Kl&#228;ger dies bemerkten, begehrten sie im Jahr 2009 die Erstattung der Kosten. Die Beklagte macht die Einrede der Verj&#228;hrung geltend. Der BGH stellte fest, dass auch f&#252;r die Erstattungskosten die Verj&#228;hrung von sechs Monaten gem. § 548 II BGB einschl&#228;gig ist. </p>
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</ul>

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		<item>
		<title>Terrorversicherungen sind umlagef&#228;hig - Gewerberaummiete</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/terrorversicherungen-sind-umlagefaehig-gewerberaummiete/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/terrorversicherungen-sind-umlagefaehig-gewerberaummiete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerbemietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>

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		<category><![CDATA[Gewerberaummiete]]></category>

		<category><![CDATA[Terror]]></category>

		<category><![CDATA[Terrorversicherung]]></category>

		<category><![CDATA[Umlage]]></category>

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		<description><![CDATA[
Erscheint unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots eine Terrorversicherung sinnvoll, sind diese Kosten der Sachversicherung umlagef&#228;hig. 
Nach Ansicht des BGH k&#246;nnen entsprechenden Kosten auf den Mieter umgelegt werden, wenn unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots ein konkretes Risiko f&#252;r das versicherte Objekt besteht. Der Ermessensspielraum des Vermieters wird dementsprechend durch die Nebenpflicht des Vermieters, auf die wirtschaftlichen Interessen des [...]]]></description>
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<p><strong>Erscheint unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots eine Terrorversicherung sinnvoll, sind diese Kosten der Sachversicherung umlagef&#228;hig. </strong></p>
<p>Nach Ansicht des BGH k&#246;nnen entsprechenden Kosten auf den Mieter umgelegt werden, wenn unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots ein konkretes Risiko f&#252;r das versicherte Objekt besteht. Der Ermessensspielraum des Vermieters wird dementsprechend durch die Nebenpflicht des Vermieters, auf die wirtschaftlichen Interessen des Mieters R&#252;cksicht zu nehmen, begrenzt. Beim vorliegenden Sachverhalt handelt es sich um ein Geb&#228;ude, bei welchem aufgrund der &#246;ffentlichen Nutzung Terroranschl&#228;ge nicht grds. ausgeschlossen werden k&#246;nnten. In der Praxis bedeutet dies, dass eine solche Versicherung dann umlagef&#228;hig ist. Auch Kollateralsch&#228;den sind umfasst, also solche Sch&#228;den, bei welchen das versicherte Geb&#228;ude nicht selbst Ziel eines Anschlags wird aber mittelbar durch umliegende Geb&#228;ude betroffen ist und dadurch der &#8220;Erfolg&#8221; in gleicher Weise eintreten kann. </p>
<p>BGH Urteil vom 13.10.2010 - XII ZR 129/09</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Reservierungsgeb&#252;hr des Maklers ist unzul&#228;ssig!</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/reservierungsgebuehr-des-maklers-ist-unzulaessig/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/reservierungsgebuehr-des-maklers-ist-unzulaessig/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 09:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Makler]]></category>

		<category><![CDATA[Reservierungsgebühr]]></category>

		<category><![CDATA[Transparenzgebot]]></category>

		<category><![CDATA[unzulässigkeit von Reservierungsgebühr]]></category>

		<category><![CDATA[Verbraucherrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zwar sind Reservierungsgeb&#252;hren in der Praxis nicht un&#252;blich, unterliegen jedoch verbraucherrechtlichen Restriktionen. 
Der BGH hatte den Fall zu entscheiden, bei welchem der Kl&#228;ger die beklagte Baubetreuerin mit der Vorbereitung eines notariellen Kaufvertrags und der Finanzierungsbearbeitung f&#252;r eine Eigentumswohnung i.H.v 1500 EUR beauftragte, wobei eine H&#228;lfte zum Verzicht des Anbietens der Eigentumswohnung, die andere H&#228;lfte f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span><span><span><span style="font-size: x-small;"><strong>Zwar sind Reservierungsgeb&#252;hren in der Praxis nicht un&#252;blich, unterliegen jedoch verbraucherrechtlichen Restriktionen. </strong><br />
Der BGH hatte den Fall zu entscheiden, bei welchem der Kl&#228;ger die beklagte Baubetreuerin mit der Vorbereitung eines notariellen Kaufvertrags und der Finanzierungsbearbeitung f&#252;r eine Eigentumswohnung i.H.v 1500 EUR beauftragte, wobei eine H&#228;lfte zum Verzicht des Anbietens der Eigentumswohnung, die andere H&#228;lfte f&#252;r die Bearbeitung verrechnet wurden. Als sich die Kl&#228;ger umentschieden, zahlte die Beklagte aus &#8220;Kulanz&#8221; die H&#228;lfte der Reservierungsgeb&#252;hr zur&#252;ck.<br />
Eine solche Reservierungsvereinbarung h&#228;lt der BGH wegen Versto&#223;es gegen das Transparenzgebot § <a title="§ 307 I BGB" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/307.html">307 I 1 BGB </a>f&#252;r unwirksam, da sie den Kaufinteressenten unangemessen benachteiligt. Eine Reservierungsvereinbarung w&#228;re nur dann angemessen, wenn der Kaufinteressent von dieser einen nennenswerten Nutzen h&#228;tte. Fehlt dieser, stellt eine Reservierungsgeb&#252;hr lediglich ein erfolgsunabh&#228;ngiges Entgelt dar. Leider l&#228;sst der BGH offen, wie ein solcher Nutzen aussehen k&#246;nnte. Der BGH erw&#228;hnt in diesem Zusammenhang, dass eine Sicherung des Interessenten durch eine Auflassungsvormerkung erreicht werden k&#246;nnte. </span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span><span><span><span style="font-size: x-small;">Im Ergebnis scheint eine Reservierungsvereinbarung zwischen Interessenten und Makler oder einem sonstigen Dritten, der aber nicht der Verk&#228;ufer ist, generell unwirksam zu sein.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span><span style="color: #000000;"><em><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;">BGH Urteil vom 23.09.2010 - III ZR 21/10 </span></em></span></span></p>
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		</item>
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		<title>BGH – Eintragung einer bestehenden GbR in das Grundbuch doch m&#246;glich!</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/bgh-eintragung-einer-bestehenden-gbr-in-das-grundbuch/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/bgh-eintragung-einer-bestehenden-gbr-in-das-grundbuch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 08:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Eintragung]]></category>

		<category><![CDATA[GbR]]></category>

		<category><![CDATA[Grundbuch]]></category>

		<category><![CDATA[Grundstückserwerb]]></category>

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		<description><![CDATA[
In einem noch unver&#246;ffentlichten Beschluss vom 28.4.2011 hat der BGH endlich klar gestellt, dass eine bereits bestehende Gesellschaft b&#252;rgerlichen Rechts (GbR) sehr wohl Grundeigentum erwerben und auch im Grundbuch eingetragen werden kann. Die war in den vergangenen 2 bis 3 Jahren von fast allen Obergerichten an nahezu unerf&#252;llbare Voraussetzungen gekn&#252;pft und damit unm&#246;glich gemacht worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span><span><span><span style="font-size: x-small;">In einem noch unver&#246;ffentlichten Beschluss vom 28.4.2011 hat der BGH endlich klar gestellt, dass eine bereits bestehende Gesellschaft b&#252;rgerlichen Rechts (GbR) sehr wohl Grundeigentum erwerben und auch im Grundbuch eingetragen werden kann. Die war in den vergangenen 2 bis 3 Jahren von fast allen Obergerichten an nahezu unerf&#252;llbare Voraussetzungen gekn&#252;pft und damit unm&#246;glich gemacht worden. </span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span><span><span><span style="font-size: x-small;">Nach BGH reicht es f&#252;r die Eintragung des Eigentumswechsels in das Grundbuch aus, wenn die GbR und ihre  Gesellschafter in der notariellen Auflassungsverhandlung benannt sind und die f&#252;r die GbR Handelnden erkl&#228;ren, dass sie deren alleinige Gesellschafter sind; weiterer Nachweise der Existenz, der Identit&#228;t und der Vertretungsverh&#228;ltnisse dieser GbR bedarf es gegen&#252;ber dem Grundbuchamt nicht.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span><span><span><em><span style="font-size: x-small;">BGH Beschluss vom 28.04.2011 - V ZB 194/10</span></em></span></span></span></p>
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		<title>Vorkaufsrecht bei Vertragsr&#252;cktritt</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/vorkaufsrecht-bei-vertragsruecktritt/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/vorkaufsrecht-bei-vertragsruecktritt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gestaltungsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Rücktrittsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Vertragsrücktritt]]></category>

		<category><![CDATA[Vorkaufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dem BGH liegt ein Verfahren vor, in welchem die Kl&#228;ger ein Vorkaufsrecht aus&#252;ben, obwohl der Vertrag hinsichtlich des Verkaufs der betreffenden Eigentumswohnung bereits wieder aufgehoben ist.

Nunmehr begehren sie die Eigentums&#252;bertragung, was ihnen der BGH zugesteht. Der Vertrag ist rechtswirksam geschlossen, so dass die Aufhebung im Einverst&#228;ndnis der Vertragsparteien das Vorkaufsrecht nicht ber&#252;hren. Das R&#252;cktrittsrecht als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p><strong>Dem BGH liegt ein Verfahren vor, in welchem die Kl&#228;ger ein Vorkaufsrecht aus&#252;ben, obwohl der Vertrag hinsichtlich des Verkaufs der betreffenden Eigentumswohnung bereits wieder aufgehoben ist.<br />
</strong><br />
Nunmehr begehren sie die Eigentums&#252;bertragung, was ihnen der BGH zugesteht. Der Vertrag ist rechtswirksam geschlossen, so dass die Aufhebung im Einverst&#228;ndnis der Vertragsparteien das Vorkaufsrecht nicht ber&#252;hren. Das R&#252;cktrittsrecht als Gestaltungsrecht ist auschlie&#223;lich in seinem Bestand vom Willen des Berechtigten abh&#228;ngig.</p>
<p>BGH, Urteil vom 01.10.2010 - V ZR 173/09</p>
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		<title>Keine Minderung des Mietzinses bei &#220;berschreitung der Wohnfl&#228;chenangabe um mehr als 10%</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/keine-minderung-des-mietzinses-bei-ueberschreitung-der-wohnflaechenangabe-um-mehr-als-10/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/keine-minderung-des-mietzinses-bei-ueberschreitung-der-wohnflaechenangabe-um-mehr-als-10/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 12:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[10% Größenüberschreitung]]></category>

		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>

		<category><![CDATA[Mietminderung]]></category>

		<category><![CDATA[ungenaue Wohnfläche]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnfläche]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnflächenangabe]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dienen in einem Mietvertrag die Vertragsangaben nicht zur Gr&#246;&#223;enfestlegung, kann der Mieter sich nicht darauf berufen, dass die Wohnfl&#228;che mehr als 10% zu gro&#223; angegeben wurde.
 Grds. gelte zwar, das der Mieter im Falle der &#220;berschreitung der 10% - Gr&#246;&#223;e den Mietzins mindern darf. Der BGH ist jedoch zur Ansicht gelangt, dass wenn bei einem [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="margin-right: 29.5pt; text-align: justify;">Dienen in einem Mietvertrag die Vertragsangaben nicht zur Gr&#246;&#223;enfestlegung, kann der Mieter sich nicht darauf berufen, dass die Wohnfl&#228;che mehr als 10% zu gro&#223; angegeben wurde.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: 29.5pt; text-align: justify;"><span> </span>Grds. gelte zwar, das der Mieter im Falle der &#220;berschreitung der 10% - Gr&#246;&#223;e den <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/mietzins/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Mietzins">Mietzins</a> mindern darf. Der BGH ist jedoch zur Ansicht gelangt, dass wenn bei einem Mietvertrag nur eine Gr&#246;&#223;e in etwa berechnet wird und zudem formularm&#228;&#223;ig vereinbart wurde, dass diese Angabe angesichts m&#246;glicher Messfehler nicht zur Festlegung des Mietgegenstandes diene und folglich die errechnete Quadratmeterzahl deutlich kleiner ausf&#228;llt als angegeben, sich der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/mietzins/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Mietzins">Mietzins</a> aus der Anzahl der vermieteten R&#228;ume ergibt. An dieser Tatsache &#228;ndert sich auch nichts dadurch, dass die Gr&#246;&#223;e an anderer Stelle, wie z.B. bei der Betriebskostenverteilung, wiederum relevant ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: 29.5pt; text-align: justify;"><span> </span></p>
<p>Urteil vom 10.11.2010 – VIII ZR 306/09</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Umsatzsteuer beim Grundst&#252;ckskaufvertrag</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/umsatzsteuer-beim-grundstueckskaufvertrag/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/umsatzsteuer-beim-grundstueckskaufvertrag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 11:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechttipp.de/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[
 
Die bei einem Grundst&#252;cksverkauf anfallende Umsatzsteuer ist seit der &#196;nderung des Umsatzsteuergesetzes durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 nicht mehr Teil des Kaufpreises, wenn keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
Ein Grundst&#252;ckskauf und der dazu erkl&#228;rte Verzicht des Verk&#228;ufers auf Umsatzsteuerbefreiung (§ 9 Abs. 1, Abs. 3 Satz 2 UStG) haben denselben Gegenstand.

Beschluss 02.12.2010, V ZB 52/10

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<p class="MsoNormal" style="margin-right: 33.9pt; text-align: justify;">Die bei einem Grundst&#252;cksverkauf anfallende Umsatzsteuer ist seit der &#196;nderung des Umsatzsteuergesetzes durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 nicht mehr Teil des Kaufpreises, wenn keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: 33.9pt; text-align: justify;">Ein Grundst&#252;ckskauf und der dazu erkl&#228;rte Verzicht des Verk&#228;ufers auf Umsatzsteuerbefreiung (§ 9 Abs. 1, Abs. 3 Satz 2 UStG) haben denselben Gegenstand.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: 21.9pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal">Beschluss 02.12.2010, V ZB 52/10</p>
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