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	<description>Baurecht, Grundstücksrecht, WEG-Recht, Mietrechtrecht</description>
	<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:45:47 +0000</pubDate>
	
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		<title>Wegerecht &#252;berdauert Erbbaurecht</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein Wegerecht, das zu Gunsten eines Erbbaurechts an einem anderen Grundst&#252;ck bestellt wurde, bleibt nach Erl&#246;schen des Erbbaurechts bestehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Ein Geb&#228;ude, das aufgrund eines Erbbaurechts errichtet wurde, wird Teil des Grundeigentums, sobald das Erbbaurecht erlischt. Gleiches gilt f&#252;r ein Wegerecht, das in Form einer Dienstbarkeit zu Gunsten des Erbbaurechts an einem anderen Grundst&#252;ck bestellt wurde. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Erbbaurecht haben n&#228;mlich den Zweck, dem Grundeigent&#252;mer bei Erl&#246;schen des Erbbaurechts die Sachwerte zu erhalten, die der Erbbauberechtigte erschaffen hatte.<br />
Offen ist gegenw&#228;rtig dagegen das endg&#252;ltige Schicksal von Belastungen am Erbbaurecht, die zwar bei dessen Erl&#246;schen keinen Bestand mehr haben k&#246;nnen, m&#246;glicherweise jedoch zum Ausgleich eines Wegerechts bestellt wurden, welches fortbesteht.</p>
<p>BGH, Urteil vom 17. Februar 2012 - V ZR 102/11</p>
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		<title>Stundenlohn und das Gebot der Wirtschaftlichkeit</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/stundenlohn-und-das-gebot-der-wirtschaftlichkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

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		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[der Besteller einer Werkleistung kann gerichtlich &#252;berpr&#252;fen lassen, ob die vom Werkunternehmer abgerechneten Stunden und die von ihm angesetzten Materialkosten wirtschaftlich und angemessen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Vereinbaren der Besteller und der Werkunternehmer, eine Bauleistung nach Zeitaufwand abzurechnen, so gilt das Gebot der Wirtschaftlichkeit. Im Streitfall muss der Werkunternehmer damit rechnen, dass ein Sachverst&#228;ndiger pr&#252;ft, ob die in Rechnung gestellten Arbeitsstunden angemessen sind. Gegebenenfalls korrigiert das Gericht die Abrechnung des Unternehmers.<br />
Sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben, k&#246;nnen Fahrzeiten nur bei Kleinstauftr&#228;gen von ein bis zwei Arbeitsstunden nach Stundenlohn abgerechnet werden. Das meint jedenfalls das OLG D&#252;sseldorf.<br />
Auch beim Materialeinkauf muss der Werkunternehmer das Gebot der Wirtschaftlichkeit beachten. Der Besteller kann auch diese Position gerichtlich &#252;berpr&#252;fen lassen.</p>
<p>OLG D&#252;sseldorf, Urteil vom 28.02.2012 - 23 U 59/11</p>
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		<title>M&#228;ngelanspr&#252;che bei Kauf eines neu errichteten Geb&#228;udes</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/maengelansprueche-bei-kauf-eines-neu-errichteten-gebaeudes/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/maengelansprueche-bei-kauf-eines-neu-errichteten-gebaeudes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 16:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Kündigungsrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Mängelbeseitigung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer ein Grundst&#252;ck mit einem neu errichteten Geb&#228;ude erwirbt, kann bei M&#228;ngeln Anspr&#252;che nach Werkvertragsrecht geltend machen. Das ist f&#252;r den Erwerber vorteilhaft, denn M&#228;ngelanspr&#252;che verj&#228;hren nach Kaufrecht sehr viel schneller als nach Werkvertragsrecht.
Ist der Verk&#228;ufer des Grundst&#252;cks jedoch ein anderer als der Erbauer des Geb&#228;udes, kann der Grundst&#252;cksverk&#228;ufergegen&#252;ber dem Erwerber jedenfalls durch individuelle vertragliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Wer ein Grundst&#252;ck mit einem neu errichteten Geb&#228;ude erwirbt, kann bei M&#228;ngeln Anspr&#252;che nach Werkvertragsrecht geltend machen. Das ist f&#252;r den Erwerber vorteilhaft, denn M&#228;ngelanspr&#252;che verj&#228;hren nach Kaufrecht sehr viel schneller als nach Werkvertragsrecht.</p>
<p>Ist der Verk&#228;ufer des Grundst&#252;cks jedoch ein anderer als der Erbauer des Geb&#228;udes, kann der Grundst&#252;cksverk&#228;ufergegen&#252;ber dem Erwerber jedenfalls durch individuelle vertragliche Vereinbarung eine Haftung f&#252;r M&#228;ngel des Geb&#228;udes ausschlie&#223;en. Das gilt zumindest dann, wenn in vollem Umfang M&#228;ngelanspr&#252;che des Erwerbers gegen den Errichter des Geb&#228;udes gegeben sind.</p>
<p>OLG Hamm, Urteil vom 22.12.2011 - 21 U 57/11</p>
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		<title>Vom Traditionskino zum Supermarkt</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/vom-traditionskino-zum-supermarkt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Verwaltungsrecht]]></category>

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Die Baugenehmigung f&#252;r einen Lebensmittelmarkt in einem Wohngebiet des Berliner Bezirks Charlottenburg ist vom Verwaltungsgericht best&#228;tigt worden. In den R&#228;umen befand sich lange Jahre ein unter Filmfreunden gesch&#228;tztes Programmkino. Anwohner bef&#252;rchten, dass der Supermarkt unertr&#228;glichen L&#228;rm verursachen wird. Das Verwaltungsgericht sieht dagegen nicht die Gefahr von Hupkonzerten w&#228;hrend der Anlieferung [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Die Baugenehmigung f&#252;r einen Lebensmittelmarkt in einem Wohngebiet des Berliner Bezirks Charlottenburg ist vom Verwaltungsgericht best&#228;tigt worden. In den R&#228;umen befand sich lange Jahre ein unter Filmfreunden gesch&#228;tztes Programmkino. Anwohner bef&#252;rchten, dass der Supermarkt unertr&#228;glichen L&#228;rm verursachen wird. Das Verwaltungsgericht sieht dagegen nicht die Gefahr von Hupkonzerten w&#228;hrend der Anlieferung und meint, dass die Gr&#246;&#223;e des Gesch&#228;fts f&#252;r ein allgemeines Wohngebiet angemessen sei.</p>
<p class="MsoNormal">VG Berlin, Beschluss vom 16. M&#228;rz 2012-VG 19 L 10.12</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Farbliche Gestaltung der Mietwohnung</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/farbliche-gestaltung-der-mietwohnung/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 16:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vermieter kann bei R&#252;ckgabe der Wohnung verlangen, dass der Mieter eine ungew&#246;hnliche farbliche Gestaltung beseitigt.]]></description>
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<p>   <!--[if gte mso 10]><br />
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<p> <span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Gibt ein Mieter seine Wohnung in einer farblichen Gestaltung zur&#252;ck, die „die Grenzen des normalen Geschmacks“ &#252;berschreitet, muss der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/vermieter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Vermieter">Vermieter</a> das nicht hinnehmen. Ist eine Vermietung der Wohnung in dem vom Mieter geschaffenen Zustand praktisch unm&#246;glich, hat der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/vermieter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Vermieter">Vermieter</a> Anspr&#252;che aus Vertragsverletzung. Es kommt nicht darauf an, ob wirksam Sch&#246;nheitsreparaturen durch den Mieter vereinbart worden sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">LG Essen, Urteil vom 17.02.2011 - 10 S 344/10</span></p>
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		<title>Vorsicht beim Aufrechnungsverbot</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/vorsicht-beim-aufrechnungsverbot/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Aufrechnungsverbot]]></category>

		<category><![CDATA[Gegenleistung]]></category>

		<category><![CDATA[Honoraransprüche]]></category>

		<category><![CDATA[Vergütungsanspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer seinen Vertragspartnern ein Aufrechnungsverbot vorschreibt, kann b&#246;se &#220;berraschungen erleben. Die Rechtsprechung neigt dazu, Aufrechnungsverbote f&#252;r unwirksam zu halten, wenn sie dadurch das Gleichgewicht von Leistung und Gegenleistung gef&#228;hrdet sieht. Dies nahm der BGH bei einem Verbot an, gegen Honoraranspr&#252;che eines Architekten aufzurechnen. Nunmehr hat das Berliner Kammergericht ein Aufrechnungsverbot f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt, das einem [...]]]></description>
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<p>Wer seinen Vertragspartnern ein Aufrechnungsverbot vorschreibt, kann b&#246;se &#220;berraschungen erleben. Die Rechtsprechung neigt dazu, Aufrechnungsverbote f&#252;r unwirksam zu halten, wenn sie dadurch das Gleichgewicht von Leistung und Gegenleistung gef&#228;hrdet sieht. Dies nahm der BGH bei einem Verbot an, gegen Honoraranspr&#252;che eines Architekten aufzurechnen. Nunmehr hat das Berliner Kammergericht ein Aufrechnungsverbot f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt, das einem Auftraggeber untersagte, gegen Verg&#252;tungsanspr&#252;che des Auftragnehmers mit eigenen Anspr&#252;chen auf Erstattung der Kosten der M&#228;ngelbeseitigung aufzurechnen. Im Licht dieser Rechtsprechung ist sehr fragw&#252;rdig, ob von Vermieterseite regelm&#228;&#223;ig vorgegebene Aufrechnungsverbote hinsichtlich M&#228;ngelanspr&#252;chen von Mietern Bestand haben k&#246;nnen.</p>
<p>BGH, Urteil vom 7.4.2011 - VII ZR 209/07<br />
KG, Urteil vom 16.12.2011 - 7 U 18/11</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wegfall der Gesch&#228;ftsgrundlage beim Gr&#252;ndst&#252;cksgesch&#228;ft</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/wegfall-der-geschaeftsgrundlage-beim-gruendstuecksgeschaeft/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/wegfall-der-geschaeftsgrundlage-beim-gruendstuecksgeschaeft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Eigenschaft des Grundstücks]]></category>

		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

		<category><![CDATA[Vertragsrücktritt]]></category>

		<category><![CDATA[Wegfall der Geschäftsgrundlage]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der BGH hatte einen Fall zu entscheiden, bei dem ausnahmsweise die Gr&#246;&#223;e nicht als vereinbarte Eigenschaft des gehandelten Grundst&#252;cks zu betrachten war. Die Fehleinsch&#228;tzungen der Parteien zur Gr&#246;&#223;e des Grundst&#252;cks l&#246;sten daher keine Rechtsfolgen nach dem M&#228;ngelrecht aus. Vielmehr nahm der Bundesgerichtshof Wegfall der Gesch&#228;ftsgrundlage an. Der Ver&#228;u&#223;erer des Grundst&#252;cks ging Herr nicht auf die [...]]]></description>
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<p>Der BGH hatte einen Fall zu entscheiden, bei dem ausnahmsweise die Gr&#246;&#223;e nicht als vereinbarte Eigenschaft des gehandelten Grundst&#252;cks zu betrachten war. Die Fehleinsch&#228;tzungen der Parteien zur Gr&#246;&#223;e des Grundst&#252;cks l&#246;sten daher keine Rechtsfolgen nach dem M&#228;ngelrecht aus. Vielmehr nahm der Bundesgerichtshof Wegfall der Gesch&#228;ftsgrundlage an. Der Ver&#228;u&#223;erer des Grundst&#252;cks ging Herr nicht auf die Forderungen des Erwerbers ein, den Vertrag anzupassen. Daraufhin sah der BGH den Erwerber zum R&#252;cktritt vom Vertrag berechtigt. (peh)</p>
<p>BGH, Urteil vom 30.9.2011 - V ZR 17/11</p>
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</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>L&#228;rmprognose bei Neueinrichtung Gewerbe erforderlich</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/laermprognose-bei-neueinrichtung-gewerbe-erforderlich/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/laermprognose-bei-neueinrichtung-gewerbe-erforderlich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerbemietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

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		<category><![CDATA[Lärmprognose]]></category>

		<category><![CDATA[Neueinrichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer in einem sowohl zu Wohn- wie auch zu Werbezwecken genutzten Gebiet (Mischgebiet) eine neue gewerbliche Nutzung einf&#252;hren oder ein Bauvorhaben f&#252;r eine gewerbliche Nutzung errichten m&#246;chte, sollte pr&#252;fen, ob ein L&#228;rmgutachten hinsichtlich des Betriebs des Gewerbes erforderlich ist. Eine Baugenehmigung f&#252;r einen gewerblichen Neubau oder einer Umnutzung kann nach Ansicht des hessischen Verwaltungsgerichtshofs offensichtlich [...]]]></description>
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<p>Wer in einem sowohl zu Wohn- wie auch zu Werbezwecken genutzten Gebiet (Mischgebiet) eine neue gewerbliche Nutzung einf&#252;hren oder ein Bauvorhaben f&#252;r eine gewerbliche Nutzung errichten m&#246;chte, sollte pr&#252;fen, ob ein L&#228;rmgutachten hinsichtlich des Betriebs des Gewerbes erforderlich ist. Eine Baugenehmigung f&#252;r einen gewerblichen Neubau oder einer Umnutzung kann nach Ansicht des hessischen Verwaltungsgerichtshofs offensichtlich unrechtm&#228;&#223;ig sein, wenn eine solche L&#228;rmprognose nicht vorliegt. Die Baugenehmigung sei in einem solchen Fall hinsichtlich der m&#246;glichen Auswirkungen auf die Nachbarschaft nicht hinreichend bestimmt. Es reiche auch nicht, so der VGH Hessen, in der Genehmigung H&#246;chstgrenzen f&#252;r die zul&#228;ssigen Schallimmissionen durch das Vorhaben festzulegen. Dann seien n&#228;mlich die Nachbarn belastet, nachtr&#228;glich nachzuweisen, dass im gewerblichen Betrieb die zul&#228;ssigen Werte nicht eingehalten w&#252;rden. Das sei den Nachbarn nicht zuzumuten. Vielmehr m&#252;ssten durch die L&#228;rmprognose die durch den Betrieb typischerweise zu erwartenden Immissionen vorab ermittelt werden. Im konkreten Fall ging es um einen Neubau f&#252;r ein Einzelhandelsvorhaben, das neben einem Wohn- und Gesch&#228;ftshaus errichtet werden sollte.</p>
<p>VGH Hessen, Beschluss vom 30.01.2012 - 4 B 2379/11</p>
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		<title>Fernw&#228;rme und Laufzeit</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/fernwaerme-und-laufzeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Eine Wohnungseigent&#252;mergemeinschaft hat vorzeitig einen auf zehn Jahre geschlossenen Vertrag &#252;ber Lieferung von Fernw&#228;rme gek&#252;ndigt. Laut BGH ist diese K&#252;ndigung wirksam. Die in den Vertragsbedingungen des Versorgers vorgesehene zehnj&#228;hrige Laufzeit ist nur zu rechtfertigen, wenn der Versorger erhebliche Vorinvestitionen f&#252;r seine Leistungen zu erbringen hat. Hier hatte der Versorger die zur Versorgung erforderliche Anlage gepachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Eine Wohnungseigent&#252;mergemeinschaft hat vorzeitig einen auf zehn Jahre geschlossenen Vertrag &#252;ber Lieferung von Fernw&#228;rme gek&#252;ndigt. Laut BGH ist diese K&#252;ndigung wirksam. Die in den Vertragsbedingungen des Versorgers vorgesehene zehnj&#228;hrige Laufzeit ist nur zu rechtfertigen, wenn der Versorger erhebliche Vorinvestitionen f&#252;r seine Leistungen zu erbringen hat. Hier hatte der Versorger die zur Versorgung erforderliche Anlage gepachtet und nicht selber errichtet. Der BGH h&#228;lt deshalb die zehnj&#228;hrige Laufzeit nach dem Recht der Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen f&#252;r unwirksam.</p>
<p>BGH, Urteil vom 21. Dezember 2011 - VIII ZR 262/09</p>
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		<title>Betriebskosten m&#252;ssen bestimmbar sein</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/betriebskosten-muessen-bestimmbar-sein/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Bestimmbarkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Bestimmbarkeit der Betriebskosten]]></category>

		<category><![CDATA[Betrieb und Unterhaltung]]></category>

		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>

		<category><![CDATA[Betriebskostenverordnung]]></category>

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Mieter von Gewerber&#228;umen m&#252;ssen erkennen k&#246;nnen, welche Betriebskosten sie zu tragen haben. Soweit der Vermieter Kosten umlegen m&#246;chte, die nicht von der Betriebskostenverordnung gedeckt sind, sollte er die Art der vom Mieter zu tragenden Kosten m&#246;glichst genau bezeichnen. Das OLG D&#252;sseldorf hat eine Klausel f&#252;r die Umlage „sonstiger Betriebskosten im Zusammenhang mit Betrieb und Unterhaltung [...]]]></description>
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<p>Mieter von Gewerber&#228;umen m&#252;ssen erkennen k&#246;nnen, welche <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/betriebskosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Betriebskosten">Betriebskosten</a> sie zu tragen haben. Soweit der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/vermieter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Vermieter">Vermieter</a> Kosten umlegen m&#246;chte, die nicht von der Betriebskostenverordnung gedeckt sind, sollte er die Art der vom Mieter zu tragenden Kosten m&#246;glichst genau bezeichnen. Das OLG D&#252;sseldorf hat eine Klausel f&#252;r die <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/umlage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Umlage">Umlage</a> „sonstiger <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/betriebskosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Betriebskosten">Betriebskosten</a> im Zusammenhang mit Betrieb und Unterhaltung des Geb&#228;udes“ f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt.</p>
<p>OLG D&#252;sseldorf, Urteil vom 15.12.2011 - 10 U 96/11</p>
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		<title>Erneute Kautionszahlung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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Ein Mieter, der die vereinbarte Kaution bereits an den Voreigent&#252;mer entrichtet hat, muss grunds&#228;tzlich nicht an den Erwerber erneut die Kaution zahlen. Der BGH hatte jedoch einen Fall zu entscheiden, in dem der Mieter verhindert hatte, dass die Kaution vom Voreigent&#252;mer auf den Erwerber &#252;bertragen wird. Nachdem der Voreigent&#252;mer die Mietsicherheit an den Mieter herausgegeben [...]]]></description>
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<p>Ein Mieter, der die vereinbarte Kaution bereits an den Voreigent&#252;mer entrichtet hat, muss grunds&#228;tzlich nicht an den Erwerber erneut die Kaution zahlen. Der BGH hatte jedoch einen Fall zu entscheiden, in dem der Mieter verhindert hatte, dass die Kaution vom Voreigent&#252;mer auf den Erwerber &#252;bertragen wird. Nachdem der Voreigent&#252;mer die Mietsicherheit an den Mieter herausgegeben hatte, sah der BGH den Mieter nach Treu und Glauben verpflichtet, die Kaution nunmehr an den Erwerber zu leisten.</p>
<p>BGH, Urteil vom 7. Dezember 2011 - VIII ZR 206/10</p>
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		<title>Mehrmonatiges Vermieten ist nicht Beherbergen</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/mehrmonatiges-vermieten-ist-nicht-beherbergen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Das Vermieten m&#246;blierter Wohnungen f&#252;r Zeitr&#228;ume zwischen drei und acht Monaten ist kein Beherbergen. Vielmehr handelt es sich um eine im allgemeinen Wohngebiet zul&#228;ssige Wohnnutzung.  Das Verwaltungsgericht Berlin h&#228;lt die „M&#246;glichkeit einer auf Dauer angelegten H&#228;uslichkeit“ f&#252;r entscheidend. Es sieht dieses Kriterium jedenfalls bei einer mehrmonatigen Vermietung erf&#252;llt. Unsch&#228;dlich ist offenbar, wenn – ausnahmsweise! – [...]]]></description>
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<p>Das Vermieten m&#246;blierter Wohnungen f&#252;r Zeitr&#228;ume zwischen drei und acht Monaten ist kein Beherbergen. Vielmehr handelt es sich um eine im allgemeinen Wohngebiet zul&#228;ssige Wohnnutzung.  Das Verwaltungsgericht Berlin h&#228;lt die „M&#246;glichkeit einer auf Dauer angelegten H&#228;uslichkeit“ f&#252;r entscheidend. Es sieht dieses Kriterium jedenfalls bei einer mehrmonatigen Vermietung erf&#252;llt. Unsch&#228;dlich ist offenbar, wenn – ausnahmsweise! – die Wohnungen nur tagesweise vermietet werden.</p>
<p>VG Berlin 19 294.11, Beschluss vom 23.01.2012</p>
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		<title>Einzelhandel im Wohngebiet</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ein Einzelhandelsbetrieb mit 800 m² Verkaufsfl&#228;che und mehr ist im allgemeinen Wohngebiet nicht zul&#228;ssig. Aber auch kleinere Betriebe k&#246;nnen im Einzelfall unzul&#228;ssig sein. Dann n&#228;mlich, wenn zweifelhaft ist, dass der Betrieb der Versorgung des Gebiets dient. Wenn der Betrieb in gr&#246;&#223;erem Umfang auf ausw&#228;rtige Kunden angewiesen ist, dann ist die Ruhe im Wohngebiet gef&#228;hrdet. Einen [...]]]></description>
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<p>Ein Einzelhandelsbetrieb mit 800 m² Verkaufsfl&#228;che und mehr ist im allgemeinen Wohngebiet nicht zul&#228;ssig. Aber auch kleinere Betriebe k&#246;nnen im Einzelfall unzul&#228;ssig sein. Dann n&#228;mlich, wenn zweifelhaft ist, dass der Betrieb der Versorgung des Gebiets dient. Wenn der Betrieb in gr&#246;&#223;erem Umfang auf ausw&#228;rtige Kunden angewiesen ist, dann ist die Ruhe im Wohngebiet gef&#228;hrdet. Einen ausreichenden Gebietsbezug h&#228;lt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg f&#252;r gegeben, wenn der Betrieb 60 % seines Umsatzes aus dem Gebiet erwirtschaften kann.</p>
<p>OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21.12.2011 - 10 S 29.10</p>
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		<title>Gebietserhaltungsanspruch ist gebietsbezogen</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/gebietserhaltungsanspruch-ist-gebietsbezogen/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/gebietserhaltungsanspruch-ist-gebietsbezogen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Percy Ehlert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans werden Baugebiete f&#252;r bestimmte Nutzungen ausgewiesen. Das geschieht durch die Baunutzungsverordnung (BauNVO), die beispielsweise allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete unterscheidet. Diese Kategorien sind auch auf nicht beplante Gebiete innerhalb von St&#228;dten und Ortschaften anwendbar. Entsteht durch einen Neubau oder eine &#196;nderung der Nutzung die Gefahr, dass der Charakter eines Gebiets (etwa [...]]]></description>
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<p>Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans werden Baugebiete f&#252;r bestimmte Nutzungen ausgewiesen. Das geschieht durch die Baunutzungsverordnung (BauNVO), die beispielsweise allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete unterscheidet. Diese Kategorien sind auch auf nicht beplante Gebiete innerhalb von St&#228;dten und Ortschaften anwendbar. Entsteht durch einen Neubau oder eine &#196;nderung der Nutzung die Gefahr, dass der Charakter eines Gebiets (etwa als allgemeines Wohngebiet) verloren geht, kann sich jeder Nachbar in diesem Gebiet gegen das Bauvorhaben oder die Nutzungs&#228;nderung wenden. Befindet sich jedoch der beschwerdef&#252;hrende Nachbar in einem Gebiet, das planungsrechtlich anders beurteilt wird als das Gebiet, in dem das beanstandete Vorhaben liegt, greift der so genannte Gebietserhaltungsanspruch nicht.</p>
<p>BVerwG, Beschluss vom 22.12.2011 - 4 B 32.11</p>
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		<title>Austausch des Bodenbelages bei Wohnungseigentum</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/austausch-des-bodenbelages-bei-wohnungseigentum/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/austausch-des-bodenbelages-bei-wohnungseigentum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>

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		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Beim Austausch von Bodenbelag ist der Wohnungseigent&#252;mer nicht verpflichtet, die Schutzwerte f&#252;r Trittschall nach den neuesten technischen Standards einzuhalten. Ma&#223;geblich ist das Schutzniveau zum Zeitpunkt der Errichtung der Wohnungseigentumsanlage. Vom Trittschall betroffene Nachbarn k&#246;nnen bei Austausch des Belags nur dann eine &#252;ber die damaligen technischen Standards hinausgehende D&#228;mmung verlangen, wenn es Hinweise darauf gibt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Beim Austausch von Bodenbelag ist der Wohnungseigent&#252;mer nicht verpflichtet, die Schutzwerte f&#252;r Trittschall nach den neuesten technischen Standards einzuhalten. Ma&#223;geblich ist das Schutzniveau zum Zeitpunkt der Errichtung der Wohnungseigentumsanlage. Vom Trittschall betroffene Nachbarn k&#246;nnen bei Austausch des Belags nur dann eine &#252;ber die damaligen technischen Standards hinausgehende D&#228;mmung verlangen, wenn es Hinweise darauf gibt, dass damals ein &#252;berdurchschnittlicher Schallschutz verwirklicht wurde. Allerdings muss bei umfangreichen Sanierungs- oder Modernisierungsma&#223;nahmen die Schalld&#228;mmung aktuellen technischen Standards entsprechen.</p>
<p>LG M&#252;nchen I, Beschluss vom 06.06.2011 - 36 S 18712/10 WEG</p>
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		<title>Trittschall im Altbau</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/trittschall-im-altbau/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>

		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer im Altbau eine Wohnung mietet, darf keine Trittschalld&#228;mmung erwarten, die aktuellen technischen Standards entspricht. Anders jedoch, wenn der Vermieter die Wohnung bei der Vermietung als „kernsaniert“ bezeichnet hat. In diesem Fall darf der Mieter davon ausgehen, dass die Schalld&#228;mmung dem geltenden Standard zur Zeit der Kernsanierung entspricht.

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<p>Wer im Altbau eine Wohnung mietet, darf keine Trittschalld&#228;mmung erwarten, die aktuellen technischen Standards entspricht. Anders jedoch, wenn der <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/vermieter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Vermieter">Vermieter</a> die Wohnung bei der Vermietung als „kernsaniert“ bezeichnet hat. In diesem Fall darf der Mieter davon ausgehen, dass die Schalld&#228;mmung dem geltenden Standard zur Zeit der Kernsanierung entspricht.</p>
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		</item>
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		<title>Wohnung kann vom Vermieter gek&#252;ndigt werden, wenn der Mieter andauernd unp&#252;nktlich zahlt!</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/wohnung-kann-vom-vermieter-gekuendigt-werden-wenn-der-mieter-andauernd-unpuenktlich-zahlt/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/wohnung-kann-vom-vermieter-gekuendigt-werden-wenn-der-mieter-andauernd-unpuenktlich-zahlt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 13:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kündigungsrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Räumung]]></category>

		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

		<category><![CDATA[Mietzins]]></category>

		<category><![CDATA[Sonderkündigung]]></category>

		<category><![CDATA[unpünktliche Mietzahlung]]></category>

		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es stellt eine gravierende Pflichtverletzung dar, wenn der Mieter andauernd und trotz wiederholter Abmahnung die Miete versp&#228;tet zahlt. Eine K&#252;ndigung aus wichtigem Grund ist dann gem § 543 I, III BGB gerechtfertigt.
Der f&#252;r die dem Sachverhalt zugrundeliegende Revisionsklage u. a. f&#252;r das Wohnraummietrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat hat entschieden, das die andauernde und trotz wiederholter Abmahnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p>Es stellt eine gravierende Pflichtverletzung dar, wenn der Mieter andauernd und trotz wiederholter Abmahnung die <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/miete/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Miete">Miete</a> versp&#228;tet zahlt. Eine K&#252;ndigung aus wichtigem Grund ist dann gem § 543 I, III BGB gerechtfertigt.</p>
<p>Der f&#252;r die dem Sachverhalt zugrundeliegende Revisionsklage u. a. f&#252;r das Wohnraummietrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat hat entschieden, das die andauernde und trotz wiederholter Abmahnung des Vermieters fortgesetzte versp&#228;tete Entrichtung der Mietzahlung durch den Mieter eine so gravierende Pflichtverletzung darstellt, dass sie eine K&#252;ndigung aus wichtigem Grund nach § 543 I, III BGB rechtfertigt.</p>
<p>Urt. v. 1. 6. 2011 – VIII ZR 91/10</p>
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		<title>Verwalterkosten k&#246;nnen auf Gewerbemieter umgelegt werden</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/verwalterkosten-koennen-auf-gewerbemieter-umgelegt-werden/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerbemieter]]></category>

		<category><![CDATA[Umlage]]></category>

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Die in einer Formularklausel festgelegte allgemeine Umlage von Verwaltungskosten auf den Mieter verst&#246;&#223;t bei der Gewerbemiete nicht gegen das Transparenzgebot gem&#228;&#223; § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB.
BHG Urteil vom 24.02.2010 - XII ZR 69/08

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<p>Die in einer Formularklausel festgelegte allgemeine <a href="http://www.mietrechttipp.de/tag/umlage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag nofollow" title="Posts tagged with Umlage">Umlage</a> von Verwaltungskosten auf den Mieter verst&#246;&#223;t bei der Gewerbemiete nicht gegen das Transparenzgebot gem&#228;&#223; § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB.</p>
<p>BHG Urteil vom 24.02.2010 - XII ZR 69/08</p>
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		<title>Verj&#228;hrung des Erstattungsanspruchs des Mieters bei Vornahme von Sch&#246;nheitsreparaturen trotz unwirksamer Klausel</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

		<category><![CDATA[Erstattungsanspruch]]></category>

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Die in § 548 II BGB enthaltene Klausel, in welcher Anspr&#252;che nach sechs Monaten verj&#228;hren, gelten auch auch f&#252;r Erstattungsanspr&#252;che eines Mieters, wenn dieser trotz einer unwirksamen Sch&#246;nheitsreparaturenklausel Renovierungen vorgenommen hat. 
Die Kl&#228;ger begehrten dabei die Erstattung der Kosten, welche sie f&#252;r die Renovierung einer 2006 bezogenen Wohnung aufgewendet hatten. Der Mietvertrag enthielt hinsichtlich der [...]]]></description>
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<p>Die in § 548 II BGB enthaltene Klausel, in welcher Anspr&#252;che nach sechs Monaten verj&#228;hren, gelten auch auch f&#252;r Erstattungsanspr&#252;che eines Mieters, wenn dieser trotz einer unwirksamen Sch&#246;nheitsreparaturenklausel Renovierungen vorgenommen hat. </p>
<p>Die Kl&#228;ger begehrten dabei die Erstattung der Kosten, welche sie f&#252;r die Renovierung einer 2006 bezogenen Wohnung aufgewendet hatten. Der Mietvertrag enthielt hinsichtlich der Sch&#246;nheitsreparaturen einen starren Fristenplan. Nachdem die Kl&#228;ger dies bemerkten, begehrten sie im Jahr 2009 die Erstattung der Kosten. Die Beklagte macht die Einrede der Verj&#228;hrung geltend. Der BGH stellte fest, dass auch f&#252;r die Erstattungskosten die Verj&#228;hrung von sechs Monaten gem. § 548 II BGB einschl&#228;gig ist. </p>
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		<title>Terrorversicherungen sind umlagef&#228;hig - Gewerberaummiete</title>
		<link>http://www.mietrechttipp.de/terrorversicherungen-sind-umlagefaehig-gewerberaummiete/</link>
		<comments>http://www.mietrechttipp.de/terrorversicherungen-sind-umlagefaehig-gewerberaummiete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Davide Annone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerbemietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>

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		<category><![CDATA[Terror]]></category>

		<category><![CDATA[Terrorversicherung]]></category>

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Erscheint unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots eine Terrorversicherung sinnvoll, sind diese Kosten der Sachversicherung umlagef&#228;hig. 
Nach Ansicht des BGH k&#246;nnen entsprechenden Kosten auf den Mieter umgelegt werden, wenn unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots ein konkretes Risiko f&#252;r das versicherte Objekt besteht. Der Ermessensspielraum des Vermieters wird dementsprechend durch die Nebenpflicht des Vermieters, auf die wirtschaftlichen Interessen des [...]]]></description>
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<p><strong>Erscheint unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots eine Terrorversicherung sinnvoll, sind diese Kosten der Sachversicherung umlagef&#228;hig. </strong></p>
<p>Nach Ansicht des BGH k&#246;nnen entsprechenden Kosten auf den Mieter umgelegt werden, wenn unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots ein konkretes Risiko f&#252;r das versicherte Objekt besteht. Der Ermessensspielraum des Vermieters wird dementsprechend durch die Nebenpflicht des Vermieters, auf die wirtschaftlichen Interessen des Mieters R&#252;cksicht zu nehmen, begrenzt. Beim vorliegenden Sachverhalt handelt es sich um ein Geb&#228;ude, bei welchem aufgrund der &#246;ffentlichen Nutzung Terroranschl&#228;ge nicht grds. ausgeschlossen werden k&#246;nnten. In der Praxis bedeutet dies, dass eine solche Versicherung dann umlagef&#228;hig ist. Auch Kollateralsch&#228;den sind umfasst, also solche Sch&#228;den, bei welchen das versicherte Geb&#228;ude nicht selbst Ziel eines Anschlags wird aber mittelbar durch umliegende Geb&#228;ude betroffen ist und dadurch der &#8220;Erfolg&#8221; in gleicher Weise eintreten kann. </p>
<p>BGH Urteil vom 13.10.2010 - XII ZR 129/09</p>
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